Dwight Howard NBA Orlando Magic

NBA: Was Howard und Shaq gemeinsam haben

Shaquille O’Neal gilt als einer der dominantesten Center in der Geschichte der NBA. Dwight Howard sollte die Nachfolge antreten. Das klappte zwar nicht – aber es gibt einiges, was die beiden trotzdem gemeinsam haben.

Der Nachfolger stand eigentlich schon fest: Als Shaquille O’Neal 2011 seine NBA-Karriere beendete, gab es nur einen Spieler, der die Liga auf der Center-Position ähnlich dominieren könnte wie er: Dwight Howard. Dieser war, ähnlich wie Shaq, mit seiner Physis ein Monster und in Korbnähe kaum zu stoppen – sowohl in der Defense, als auch in der Offense.

Für “Spiegel Online” habe ich mich neulich mit der Karriere von Dwight Howard beschäftigt. Das Verhältnis zwischen Howard und Shaq ist angespannt, O’Neal kritisierte Howard zum Beispiel einmal als “zu nett”. Es gibt einige Parallelen zwischen den beiden Centern, die ich nicht im Artikel für den Spiegel unterbringen konnte – darum hole ich das jetzt nach:

  • Beide begannen ihre Karriere bei den Orlando Magic: Shaq wurde 1992, Howard 2004 von dem Team an der ersten Stelle des Drafts ausgewählt.
  • Beide führten die Magic jeweils in die NBA-Finals – und verloren die Serie: Shaq 1995 (0-4 gegen die Houston Rockets), Howard 2009 (1-4 gegen die Los Angeles Lakers).
  • Beide wechselten von den Magic zu den Lakers.
  • Beide hatten den gleichen Spitznamen: Superman.
  • Beide waren an der Schauspielerei interessiert.
  • Beide haben im Karriere-Schnitt ein Double-Double (Punkte und Rebounds).
  • Beide sind ähnlich schlecht an der Freiwurflinie (Shaq verwandelte etwa 53 Prozent, Howard 56 Prozent).
  • Dwight Howard kam während seiner einzigen Saison bei den Lakers mit deren Superstar Kobe Bryant nicht klar. Shaq ging es am Ende während seiner acht Spielzeiten in L.A. ähnlich – er wechselte das Team.
  • Beide wechselten während ihrer Karriere häufig das Team: Shaq spielte in den letzten fünf Jahren seiner Karriere für vier verschiedene Teams, für Howard sind die Hornets derzeit das dritte Team in drei Spielzeiten.

Auch wenn Howards Karriere noch nicht vorbei ist, ist klar: Er ist nicht der nächste Shaquille O’Neal – auch wenn es anfangs so aussah. Wie und warum? Das habe ich kürzlich für “Spiegel Online” recherchiert und aufgeschrieben:

Titelfoto: “Dwight Howard” von Keith Allison, Lizenz: CC BY-SA 2.0