Rebels TV

Live-Streaming extrem! Erst 30 Grad, dann Gewitter

Als Kommentator kann mich noch so gut vorbereiten – das Wetter habe ich nicht im Griff. Neulich kam es gleich an zwei Tagen hintereinander beim Live-Streaming zu schwierigen Situationen.

In dieser Saison ich wieder als Kommentator im Einsatz – und zwar bei den Football-Spielen der Berlin Adler (GFL 2) und der Berlin Rebels (GFL). Neulich kamen ich – und logischerweise auch das gesamte Team – beim Live-Streaming an unsere Grenzen.

Der Grund? Das Wetter.

Eine unfassbare Hitze

Am Samstag (9. Juni) war im ich Mommsenstadion, die Partie Berlin Rebels gegen Kiel Baltic Hurricanes kommentieren. Es war die Premiere für Rebels TV. An dem Tag hatte es mehr als 30 Grad.

Fabian Kempchen – ehemaliger Rebels-Spieler und als Co-Kommentator / Experte am Start – und ich mussten ganz schön schwitzen. Auch dem Producing-Team von Four Green ging es so. Keine leichte Premiere für Fabian, aber er hat sich nichts anmerken lassen und einen spitzen Job gemacht, wie ihr im Re-Live sehen könnt:

Wir hatten zwar ein Zelt, das Schatten spendete. Doch selbst unter dem Zelt fühlten wir uns wie Grillhähnchen. Körperlich sehr anstrengend.

Anstrengend war es auch für unsere Technik. Wir können logischerweise nicht alle Kameras unter das Zelt stellen, es soll ja verschiedene Perspektiven geben. Außerdem wanderte die Sonne während des Spiels – sodass es nach einiger Zeit von vorne ins Zelt knallte.

Ich hatte echt Angst um das Mischpult und meinen Audioverstärker. Die Geräte wurden so unfassbar heiß, ich konnte sie kaum noch anfassen. Glücklicherweise haben die Geräte es ausgehalten.

Ein unfassbares Gewitter

Einen Tag später (Sonntag, 10. Juni) schlug das Wetter um. Beim Spiel der Berlin Adler gegen die Düsseldorf Panther war es zunächst schwül und windig. Die Partie wurde wegen eines drohenden Gewitters später gestartet.

Wir haben von der Gegentribüne aus für Berlin Adler TV gestreamt, hatten drei Zelte dabei. Plötzlich fing es an, wie aus Eimern zu regnen, wie im Video zu sehen ist:

Das Spiel wurde unterbrochen, die Teams mussten in die Kabinen. Am Tag davor hatten wir die Technik vor der Sonne schützen wollen, nun mussten wir sie vor dem Wasser schützen. Wir stellten schnell alle Kameras unter die Zelte, ich deckte das Mischpult mit meiner Regenjacke ab, da der Regen von vorne hereinpeitschte.

Ganz ehrlich: Ich war mir nicht sicher, ob die Zelte dem Gewitter standhalten. Aber sie taten es! Die Teile sind echt der Wahnsinn.

Wir blieben auch während der langen Unterbrechung auf Sendung. Wegen des Gewitters mussten wir nicht nur hinter, sondern auch vor der Kamera improvisieren. Mein Co-Kommentator und Experte Erik Seewald hat super mitgezogen und einen super Job gemacht, wie ihr im Re-Live könnt:

Lese-Tipp: Wie man als Kommentator schwierige Live-Situationen meistert

Was wir an den zwei Tagen gelernt haben? Die Technik kann große Hitze ab. Die Zelte halten viel Regen aus. Und wir haben die schwierigen Situationen hervorragend gemeistert, da wir ein super Team sind.

Titelfoto: Fabian Kempchen (re.) und ich (Foto: C. Höb)