Beachvolleyball Typologie

10 Beachvolleyball-Typen, die jeder kennt

Sonnenbrille raus und ab auf den Sand: Mit den steigenden Temperaturen zieht es auch die Beachvolleyballer wieder auf die Freiplätze. Jeder Spieler tickt anders – eine Typologie.

Der Frühling kommt! Das treibt auch die Beachvolleyballer wieder nach draußen. Ich habe früher selbst gespielt und dabei einige Beobachtungen gemacht. Hier ist meine (nicht ganz ernst gemeinte) Beachvolleyball-Typologie!

Der Emotionale

Geht bei jedem Freizeitspiel am Baggersee mit, als ginge es um den Weltmeistertitel. Vorteil: Pusht seine Mitspieler. Außerdem bekommen die Badegäste, die den Teams gar nicht zugucken, trotzdem was vom Spielverlauf mit. Nachteil: Manchen Badegästen geht dieser Stil auf die Nerven.

Der Warrior

Der Warrior ist vielleicht nicht der technisch stärkste Spieler im Team – dafür verspürt er keinen Schmerz. Er hechtet nach jedem Ball, auch wenn er dabei im Gebüsch landet und sich die Unterarme komplett aufschürft. Muss von Mitspielern erst darauf hingewiesen werden, dass er blutet. Packt anschließend Sand drauf, um die Wunde zu schließen.

Die Aufschlag-Drecksau

Ein Team spielt immer gegen die Sonne. Die Aufschlag-Drecksau nutzt das gnadenlos aus und bringt die Angabe von unten, in einem riesigen Bogen. Der Gegner muss direkt in die Sonne sehen, um überhaupt eine Chance auf den Ball zu haben. Danke auch!

Der stille Profi

Spielt (Beach-)Volleyball im Verein – lässt es aber nicht raushängen. Er macht seine Mannschaftskameraden besser und glänzt zum Beispiel durch perfekte Zuspiele. Den Ball schmettern ist für ihn jedoch tabu, denn das Netz auf dem Freizeitplatz hängt ein paar Zentimeter tiefer, als es das Regelwerk vorschreibt. Der stille Profi will sich schließlich nicht sein Gefühl für die normale Netzhöhe versauen.

Der Surfer-Boy

Engagiert, motiviert – nur sieht er aufgrund seiner langen Friese nichts, denn die Haare hängen ihm ständig ins Gesicht. Das führt hin und wieder zu einer verspäteten Reaktion auf dem Feld.

Der Skyscraper

Kommt schon aus dem Stand mit beiden Armen über das Netz. Seine Größe macht ihn bei seinen Mitspielern beliebt – und bei den Gegnern gefürchtet. Spielt vorrangig am Netz und macht aus den Angreifern regelmäßig Blockfutter.

Der Regel-Guru

Dieser Spieler legt die Beachvolleyball-Regeln nach seinem eigenen Ermessen aus. Denkt aber trotzdem, dass er korrekt handelt, und betont das auch mit dem einleitenden Satz: “Gemäß den internationalen Beachvolleyball-Regeln…” Spruch wird mit der Zeit zum Running-Gag bei jeder Partie.

Der Ballbesitzer

Unabhängig von Technik oder Beliebtheit – dem Ballbesitzer lassen die anderen einiges durchgehen. Sie haben auch keine andere Wahl, schließlich gehört dem Typen die Pille. Es gilt die Faustregel: Je schlechter der Ballbesitzer, desto weniger Spielanteile geben ihm seine Teamkollegen.

Mr. Revanche

Egal ob Sieg oder Niederlage: Der Spielertyp Mr. Revanche will sofort die nächste Partie starten. Kurze Trinkpause, dann geht es weiter. Dabei wird dieser Beachvolleyballer von zwei Motivationen getrieben: Er hat einfach Bock, zu zocken. Und er will auf keinen Fall, dass andere Leute das Feld besetzen und ihn somit vom Zocken abhalten.

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Der Aufschlagkönig

Dieser Spielertyp ist nicht der schnellste Beachvolley-Baller. Er bringt dafür aber ein gutes Auge und Ballgefühl mit, weil er zum Beispiel auch Tennis spielt. Vor allem beim Aufschlag kann sich das Team auf ihn verlassen. Die Bälle kommen mal kurz, mal lang, mal mit und mal ohne Effet. Ein Albtraum für die Gegner.

Titelfoto: “CEV Baden Masters 2014 by Rainer Mirau” von Beachvolleyball Baden, Lizenz: CC BY-NC 2.0